... und dann kam Kimmy

Nachdem wir unseren geliebten 10,5 Jahre alten Golden Retriever „Aslan“ Anfang Dezember 2019 gehen lassen mussten, war für uns alle recht schnell klar:             

“Ohne Hund wollen wir nicht sein!“

„Aslan war es doch selbstverständlich, dass Du immer da warst und unser Leben in guten wie auch in schlechten Zeiten immer begleitet hast. Niemals hätten wir gedacht, als wir mal wieder durch den Regen oder Schnee mit Dir gewandert sind, dass Du uns so fehlen würdest und eine so unsagbare tiefe Leere in unserem Leben hinterlassen würdest.“

So beschlossen wir unsere Liebe und einen kuscheligen Platz, einem neuen Familienmitglied zu schenken.

Diesmal sollte ein Tibet Terrier einen Weg in unsere Herzen finden.

Diese Rasse gefiel uns schon immer sehr gut und es sollte ja auch ein kleinerer Hund sein.

 

Wir fuhren zu einer Züchterin die gerade Welpen hatte. Es war nur noch ein Mädel in unserer Lieblingsfarbe "Zobel" frei und die restlichen freien Welpen waren schwarze fellige kleine Männlein und Weiblein.

Da wir der Meinung sind, dass nur der Hund bei uns einziehen darf, bei dem die Chemie passt, hatten wir natürlich nicht viel Hoffnung, dass dabei unsere Wünsche bezüglich der Farbe und des Geschlechtes erfüllt werden und das uns auch ausgerechnet dieses Mädel toll findet.

 

Aber es kam wie es kommen musste …

 

Kim war zusammen mit ihren Geschwistern an der Gittertür, als wir zur Tür hereintraten. Sofort machte sie sich unter all den anderen Welpen bemerkbar und zeigte deutlich, dass sie zu uns wollte. Es war Liebe auf den ersten Blick. :-)

Im Welpenbereich spielte sie dann ausgiebig mit uns allen und suchte den Kontakt. Als wir Kim auf dem Arm hatten, wurden wir erst einmal ausgiebig abgeschleckert und sie machte es sich dort gemütlich.

 

Für jeden einzelnen von uns und für Kimmy passte es:

VENI, VEDI, VICI

„Ich kam, sah und siegte!“

 

Unseren Katzen haben wir am Abend natürlich gleich unsere Fleecejacken mit Kim´s Duft zum Schnüffeln hingelegt. Alle Katzen haben ausgiebig an uns und an den Fleecejacken geschnüffelt. Man kann schon sagen, dass sie den Geruch regelrecht inhaliert haben. Sie schienen ihn für "gut" befunden zu haben, denn unsere Chefkatze „Lou“ und unsere „Zera“ haben es sich anschließend auf der Jacke gemütlich gemacht und dort ein Schläfchen gehalten.

 

Die Vorfreude über den baldigen Einzug hat unseren Schmerz gemildert und so vergingen die Tage bis dahin wie im Flug. Mit noch einem Besuch zwischendurch, um die Zeit zu versüßen, freuten wir uns schon auf den Abholtag.

 

Am 17.01.2020 war es dann soweit. Wir durften unsere Rajana Kim Re-sa, “vom verlorenen Tal“, genannt Kimmy, endlich mit nach Hause nehmen.

 

Diese kleine und aufgeweckte Hundedame, hat gleich vom ersten Tag an, mit ihrer liebenswürdigen und taffen Art einen Draht zu unseren Katzen gehabt. Sie lief und bewegt sich hier bei uns, als hätte sie schon immer hier gewohnt. Und die Katzenbande, durch die sie einfach hindurch marschierte war für sie auch vollkommen normal, als hätte Kimmy sie alle schon immer gekannt.

Furchtlos geht sie auf die Katzen zu und fordert diese zum Spiel auf oder geht völlig selbstverständlich mit ihnen auf Tuchfühlung. Und man muss dazu sagen, Kimmy kannte noch keine Katzen!

 

Sie ist sehr intelligent, hat aber auch den typischen (Tibi)-Dickkopf. Eine liebenswürdige Eigenschaft der Tibet Terrier, die wir ja auch an unseren Maine Coons lieben. Wenn sie nicht einsieht, warum sie etwas bestimmtes tun soll, so macht sie es nur nach unseren Überredungskünsten. Sie hat halt ihren eigenen Kopf. Damit fordert sie uns täglich aufs Neue. Aber wir machen es ihr schon schmackhaft. Man braucht nur die richtigen Anreize. :-)

 

Wir können definitiv sagen, dass der Einzug von „Kim Re-sa“ die beste Entscheidung war, die wir alle haben treffen können. Sie ist mit ihrem bezaubernden Wesen und ihrer lustigen Art eine Bereicherung für Mensch und Tier.

Kimmy passt perfekt in unser Rudel.

 

Sie füllt unsere Herzen mit Freude und schenkt uns so viel Liebe, sodass unser Verlust langsam nicht mehr so schmerzt.

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Texte & Fotos © VOM ZAUNBUSCH